Weingut St. Antony – der Hang zum Besonderen

Das heutige St. Antony Weingut gehörte früher zu einem Bergwerk in Nierstein und lief unter dem Namen ‘gute Hoffnungshütte’. Das Weingut St. Antony existiert bereits seit 1920, wobei der erste Jahrgang schon aus dem Jahr 1918 stammt. Seit 2005 befindet sich das Weingut St. Antony in Rheinhessen im Familienbesitz und wird auch mittlerweile als Mitglied im VDP geführt. Die Besonderheit des Weinguts ist auch, dass man hier viel Wert auf Nachhaltigkeit und Ökologie legt.

St Antony Nierstein – Weinbergschatz Roter Hang

Seit knapp 15 Jahren wird St. Antony Wein ökologisch angebaut. Mit dem Jahrgang 2018 erhielt die St Antony Weingut GmbH sogar das demeter-Zertifikat. St. Antony in Nierstein umfasst insgesamt 60 ha Rebfläche, auf der aktuell verschiedene Rebsorten angebaut werden, darunter Riesling, Chardonnay und Blaufränkisch. In den Weinbergen befinden sich auch einige Monopollagen, wie beispielsweise der Brudersberg. Die Rebflächen dort sind besonders steil und in Richtung Süden ausgerichtet. Diese Kombination ermöglicht die Erzeugung besonders eleganter und vollmundiger Weine, die trotzdem voller Mineralik sind.

Weingut St Antony – Rheinessens Superlagen

Monopollagen nennt man solche Lagen, die sich im alleinigen Besitz des jeweiligen Winzers befinden. Das Weingut St. Antony besitzt neben dem Brudersberg außerdem einige Steillagen, die in verschiedene Himmelsrichtungen ausgerichtet sind. Dabei reifen die Reben in Richtung Süden zu einem vollen, kräftigen Wein heran, wohingegen die Rebstöcke, die gen Norden ausgerichtet sind, eher mit kühlen Nuancen brillieren. Insbesondere in Zeiten von immer heißer werdenden Sommertagen ist eine in Richtung Norden ausgerichtete Lage vorteilhaft. In den Steillagen wurde die Arbeit mit Maschinen bereits niedergelegt und in Handarbeit gepflückt. Im Pettenthal, wo die Hänge sich dem Rhein zu neigen, die hauptsächlich auch dem St. Antony Weingut gehört, befindet sich die steilste Lage in der Weinregion Rheinhessen.